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Kampagnenauftakt in Frankfurt am Main

Ein Ballon für das Klima
15.09.2015 in Frankfurt

Gelungene Startveranstaltung für Große Küche auf kleiner Flamme

Eine etwas andere Form von Akquisition wählte das Team von Große Küche auf kleiner Flamme, um auf ihre Kampagne aufmerksam zu machen. Das Team von 15 gut gelaunten Radlerinnen und Radler von FiBL und Klima-Bündnis unternahmen am 15. September 2015 eine Sternfahrt zu Großküchen und dem Römer in Frankfurt am Main, um Klimapakete zu überreichen. Mit T-Shirts und Paketen im Kampagnendesign sowie unter Begleitung von Fach- und Tagespresse radelten sie unter anderem zu Betrieben von Eurest Deutschland GmbH, Sodexo GmbH und dem FPS Catering. Adressen waren das Restaurant im 52. Stock des Main Towers, die Betriebsrestaurants von PWC im Tower 185 und der Union Investment sowie die Firmenzentrale der FPS Catering. Auch die Französische Schule bekam ein Klimapaket mit heliumgefülltem Kampagnenballon und Teilnahmecoupon.  

Die innovative Aktion fand bei Küchen und Presse großen Anklang, da nicht nur das Anliegen in der Außer-Haus-Verpflegung etwas für den Klimaschutz zu tun einen Nerv trifft, sondern auch die Wahl der Kommunikation und Werbung gut ankam. „Essen berührt die Menschen stärker als Stromsparen oder Wärmedämmung, es weckt viel mehr Begeisterung und man kann viel leichter Netzwerke knüpfen“, betont die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. Paul Fay, Leiter des Projektes Klimagourmet im Frankfurter Energiereferat, bekam stellvertretend für teilnehmende Kommunen einen Luftballon am Römer überreicht.

Ziel der Projektverantwortlichen ist es, bis September 2016 im Rhein-Main-Gebiet rund 100 Großküchen zu motivieren, Maßnahmen zur Minderung von Treibhausgasemissionen durchzuführen. Dabei können die Küchen aus sechs Handlungsempfehlungen auswählen. Weniger Fleisch, mehr Bio und ein jahreszeitlich angepasster Speiseplan gehören zu der Reihe von Maßnahmen, die zur CO2-Minderung beitragen sollen. Ein an die Bedürfnisse von Großküchen angepasster CO2-Rechner kalkuliert den Ausstoß vor und nach der Durchführung einer Maßnahme und zeigt das Minderungspotenzial an. Die gesamte Einsparmenge über den Kampagnenzeitraum symbolisiert ein virtueller Ballon, der sich entsprechend des Potentials aufbläst. Entscheidend für die Initiatoren ist aber vor allem, etwas für den Klimaschutz zu tun. Da hilft es schon, das Tagesmenü einmal auf Saisonalität zu überprüfen und ggf. Blattsalate als Beilage gegen heimische Gemüsesorten auszutauschen. Was also gefragt ist, ist das, was Köchinnen und Köchen im Blut liegt: Kreativität bei der Speisenauswahl. Das können sie hier einmal mehr unter Beweis stellen, denn… Klimaschutz beginnt im Topf.

Weitere Fotos des Kampagnenauftakts finden Sie auf flickr.com